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In voller Verzweiflung hat mir ein pensionierter Geschäfts- und Ehemann angerufen und gebeten sein neu erbautes Mehrfamilienhaus auf mögliche geo- und elektrobiologische Störzonen auszumessen. Meine Adresse hatte er aus der Presse wo eine Volkshochschule meinen Vortrag angekündigt hatte.

Es war so dringend dass Geld dabei keine Rolle spielte und ich sogar eine andere Vermessung, was ich normal nicht mache, verschieben musste. An diesem Ort war mir bekannt dass nur wohlbetuchte Leute wohnen können.

Auch hatte er mir gleich mitgeteilt, dass er wohl vor dem bauen, das Grundstück untersuchen liess und das Haus mit relativ teuren Entstörgeräten gegen Wasseradern und Elektrosmog abschirmen liess jedoch seine Frau grosse Schlafprobleme hatte. Ja, die Schlafprobleme und die Kopfschmerzen waren derart gross dass die Ehefrau ins Hotel zum Schlafen gehen wollte.

Das kann es ja nicht sein und deshalb hat Er über die Presse und der Volkshochschule um meine Adresse gebeten was Ihm dann auch gegeben wurde.

Also bin ich am Samstag nach H...gefahren wo ich gespannt war, was ich hier antreffen werde.

Man hat mich freundlich bereits vor dem Haus empfangen wo ich auch gleich mit meinen Messungen begonnen habe. Meine Frage, ob ich mit der Wünschelrute arbeiten darf, wurde sofort bewilligt. Es gab eine Wasserader welche ca. 50 cm breit war die mit einem blauen Klebstreifen an der neuen Hauswand markiert wurde. Mehr konnte ich vor dem Haus nicht feststellen. Nun gehen wir ins Haus natürlich in die Attikawohnung per Lift. Eine sehr schöne Wohnung habe ich hier angetroffen jedoch war das Bett der Ehefrau genau auf der vor dem Haus gefundenen Wasserader. Das war jedoch nicht alles sondern es gab im Kopfbereich auch noch eine Hartmann-Gitternetzkreuzung. Man hat mir auch erklärt dass Sie stromfrei schlafen und deshalb einen Feldfreischalter eingebaut hätten. Ob dieser Schalter funktioniert oder nicht interessierte niemanden, denn er wurde ja teuer bezahlt und dann muss es ja gut sein. Es gab auch keine Aufklärung und keine Kontrollmöglichkeit die Funktion zu überprüfen. Da das Ehepaar im Kopfbereich der Betten eine Steckdose hatte wurde auch das Ladegerät des Mobiltelefons dort eingesteckt und somit wird immer Strom gebraucht und der Feldfreischalter erfüllt seine Funktion nicht so wie man sich das gewünscht hat. Man sieht es auch nicht da keine Kontrolllampe welche man vom Bett aus sehen sollte, abgegeben und eingesteckt war.

Wer auf solche Belastungen nicht reagiert den würde ich als grosse Ausnahme nennen. Wie man diese Angelegenheit zum Guten verändert, sehen Sie auf der Skizze. Betten nach links verschieben und das Ladegerät fürs Mobiltelefon auf einer anderen Sicherungsgruppe und vom Bett entfernt, einstecken.

Die teuren Entstörgeräte empfehle ich immer, nicht als Leichen im Hause zu behalten, sondern entsorgen Sie diese korrekt.

 

Ein Dankesbrief habe ich mit folgendem Text erhalten:

Sehr geehrter Herr Kauer 05.Sept.1999

Die 1. Nacht „störfrei“ habe ich sehr gut geschlafen. Nochmals herzlichen Dank für Ihre spontane Bereitschaft, den Samstag zu opfern und nach H.. zu fahren.

Viele herzliche Grüsse

Frau xxxxxxxxxxxx